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Der Module Wizard der University of Birmingham

When in Rome, do as the Romans do (etwa: andere Länder, andere Sitten) – dieser Weise folgend, möchten wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen, wie unsere Londoner Kollegen von der Electric Paper Ltd. auf eine in Großbritannien nicht unübliche dezentrale Form der Handhabung von Modulevaluation reagiert haben. Hier am konkreten Beispiel eines Professional Services Projektes für die University of Birmingham.

Der Evaluationsansatz der University of Birmingham kombiniert auf interessante Weise zentrale und dezentrale Elemente zur Durchführung von Modulbefragungen. Einerseits beinhalten die Modulumfragen der Universität Muss-Bestandteile, diese sind in allen Modulumfragen enthalten und werden von EvaSys-Administratoren definiert und verwaltet. Andererseits beinhalten sie Kann-Bestandteile, welche aus optionalen Fragebogenteilen (Fragenblöcken) und optionalen Einzelfragen, die aus einer Bibliothek hinzugefügt werden können, bestehen. Die EvaSys-Administratoren definieren und verwalten hier, welche optionalen Komponenten zur Verfügung stehen, Teilbereichsadministratoren stellen dann die tatsächlichen Modulbefragungen aus Muss- und Kann-Bestandteilen zusammen.

Zur Verwaltung und Verwendung dieser Komponenten wurde der sogenannte EvaSys Module Wizard umgesetzt. Eine Individualprogrammierung, die es, vergleichbar mit den in der IT-Welt weit verbreiteten Assistenten, ermöglicht, die folgenden Anwendungsfälle in drei einfach zu erledigenden Arbeitsschritten auf einer Benutzeroberfläche durchzuführen:

  • Import der Module und Dozenten aus dem Campus Management System
  • Zuordnung der optionalen Komponenten und deren Reihenfolge zu den Modulen
  • Vorschau und Seriendruck der Modulbefragungsbögen

Das aktuelle Verfahren bildet einen rein papierbasierten Prozess ab. In der gegenwärtig in der Spezifikationsphase befindlichen Version 2.0 wird der Module Wizard auf die Verwaltung von Onlinebefragungen ausgedehnt werden.

Wie schnell und intuitiv der Umgang mit dem Wizard zu erlernen ist, zeigte sich an der University of Birmingham. Hier waren mehr als 300 (!) Teilbereichsadministratoren ohne großangelegte Schulungsmaßnahmen innerhalb von kürzester Zeit in der Lage, die Modulevaluation mittels des Module Wizards in ihren jeweiligen Teilbereichen selbständig durchzuführen.

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