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Usability Engineering

Die Gebrauchstauglichkeit von EvaSys und EvaExam im Blick

Die Zufriedenheit unserer Kunden liegt uns am Herzen. Da liegt es nahe, dass für uns auch das Thema Usability eine zentrale Rolle spielt. Seit Oktober diesen Jahres gehört ein Usability Engineer zu unserem Team, um das Thema systematisch in unsere Produktentwicklung zu integrieren.

Doch was ist eigentlich Usability?
Ende der 1950er Jahre war es erstmals möglich, über das sog. A-Netz, das erste großflächige Mobilfunknetz in Deutschland (überwiegend über Autotelefone) mobil zu telefonieren. Diese Möglichkeit wurde zunächst von einem eher kleinen Personenkreis genutzt. Dass mobiles Telefonieren überhaupt möglich ist, war 1958 sicherlich eine Faszination. Die Frage nach einer intuitiven Bedienung eines entsprechenden Gerätes lag damals wohl eher fern. Der Fokus lag nicht auf der Interaktion des Menschen mit Technik, sondern auf deren Funktionalität.
Seit der Etablierung von Smartphones ist das Telefonieren demgegenüber nur noch eine von vielen weiteren mobilen Kommunikationsmöglichkeiten. Es gibt zahlreiche Mobilfunkanbieter, -tarife, Handys bzw. Smartphones oder sonstige mobile Endgeräte. Rechnerisch hat heute jeder Einwohner Deutschlands 1,4 Mobilfunkverträge. Mobiles Telefonieren ist eine Aktivität der „breiten Masse“ geworden.
Im Zuge rasanter technischer Entwicklungen rückten allmählich Fragen rund um die Gebrauchstauglichkeit von interaktiven Systemen in den Vordergrund. Lassen sich bspw. ein Parkautomat, ein Smartphone oder eine Software intuitiv bedienen? Ist die Nutzerführung eindeutig, selbsterklärend und zielführend gestaltet? Bekommt der Nutzer bei Bedarf die gewünschte Hilfestellung? Finden sich Erstnutzer schnell zurecht?

Bei all diesen Fragen geht es um Usability. Der englische Begriff lässt sich mit „Gebrauchstauglichkeit“ oder „Nutzerfreundlichkeit“ übersetzen. Eine eindeutige Definition existiert zwar nicht, zur Erklärung von Usability wird jedoch meist auf die Norm DIN EN ISO 9241-11 verwiesen. Diese bezieht sich auf die Interaktion des Menschen mit interaktiven Systemen aller Art. Usability ist demnach das Ausmaß, in dem ein bestimmter Nutzer ein Produkt in einem bestimmten Nutzungskontext nutzen kann, um bestimmte Ziele zu erreichen. Kriterien für Usability haben insbesondere die Usability-Experten Donald A. Norman und Jakob Nielsen entwickelt, die sich teils auch in den „Grundsätzen der Dialoggestaltung“ der DIN EN ISO 9241-110 wiederfinden.

Im Rahmen des Usability Engineerings als Forschungs- und Berufsdisziplin wurden und werden Methoden und Instrumente entwickelt, um u.a. Software im Sinne der Nutzer zu gestalten. Dialogfenster einer Software sollten z.B. derart gestaltet sein, dass für den Nutzer zu jeder Zeit offensichtlich ist, an welcher Stelle er sich in der Software befindet, welche Handlungen möglich sind und wie diese ausgeführt werden können. Zu den Methoden gehören u.a. Interviews mit Nutzern oder Usability-Tests, bei denen Nutzer während der Bedienung einer Software beobachtet werden, um kritische Stellen aufzudecken.

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