Teaser Infomaterial

Wechsel auf Online-in-Präsenz-Evaluationen mit Hilfe der Stud.IP-Schnittstelle

Pilotphase an der Georg-August-Universität Göttingen

EvaSys und Stud.IP sind zwei Systeme, deren Schnittstelle bereits seit einigen Jahren stetig weiterentwickelt wird. Gemeinsam mit der data-quest Suchi & Berg GmbH wurden mehrere Workshops im Rahmen der gegründeten Special-Interest-Group „EvaSys & Stud.IP“ durchgeführt. Vor etwa einem Jahr wurde in einem der Workshops ein neues Konzept einer Schnittstelle zwischen beiden Systemen vorgestellt, das in einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt erarbeitet wurde.

Die Stud.IP-Schnittstelle im Praxistest

Innerhalb eines Pilotprojektes erarbeiteten Mitarbeiter*innen der Georg-August-Universität Göttingen einen neuen Workflow und mittels der Schnittstellenkonzeption sowie einer Servermigration die technischen Voraussetzungen, um eine Umstellung von papierbasierten- auf Online-in-Präsenz-Lehrveranstaltungsevaluationen auch für eine Vielzahl von Befragungen prozessoptimiert zu ermöglichen.

Nun, gut ein Jahr nach der Vorstellung des Konzeptes, wurde diese neue Schnittstelle im Dezember 2018 an der Georg-August-Universität Göttingen innerhalb des Pilotprojektes in vier großen Vorlesungen getestet. Diese ersten Pretests dienten in erster Linie der Klärung, ob die Schnittstelle im Produktivsystem grundsätzlich funktioniert und die Server ausreichend belastbar sind. Auch EvaSys-Vertreter aus der Qualitätssicherung und der Entwicklung waren dabei, um zu beobachten, wie EvaSys bei größeren Befragungsgruppen reagieren wird.

Bei dem Test wurden alle anwesenden Studierenden zum Ende der Vorlesung aufgefordert, sich in Stud.IP anzumelden, um dort die Vorlesung mittels des hinterlegten Fragebogens zu bewerten. Die Studierenden griffen entweder über das Uni-WLAN oder ihre eigenen mobilen Daten auf den Fragebogen zu. Aufgrund der vielen parallelen Netz-Zugriffe erfolgten die Befragungsteilnahmen zeitversetzt. Das EvaSys-System konnte die Daten problemlos verarbeiten.

Anke Klingebiel (Abteilung Studium und Lehre, Bereich Qualitätsmanagement an der Georg-August-Universität Göttingen), Projektverantwortliche, kann berichten, dass die Kommunikation zwischen Stud.IP und EvaSys während der gesamten Pretest-Phase reibungsfrei verlief. Der erste Techniktest wird als bestanden bewertet. Die Befragungsteilnehmer*innen und Lehrenden wurden vorab per E-Mail über die Nutzung des Stud.IP-Plug-Ins und den Befragungsablauf informiert. Überdies wurde vor Ort die Durchführung der Pretests von der Abteilung Studium und Lehre unterstützt. Es bleibt der Eindruck, dass den Studierenden die Nutzung des Stud.IP als Evaluationsoberfläche gut gelang.

Was hinter der Schnittstelle steckt

Auf der Informationsseite der Universität Göttingen erhalten die Prozessbeteiligten alle wichtigen Informationen zum Projekt. Hier geht es zur Informationsseite der Universität Göttingen

Zukünftige Planungen

Von Januar (Hauptphase) bis März 2019 werden ca. 1.600 Lehrveranstaltungen an sechs Pilotfakultäten mit der Online-in-Präsenz-Variante über das Stud.IP-Plug-In evaluiert. Während dieser ersten großen Testphase zeigten sich bislang kleinere Optimierungsbedarfe an der Schnittstelle, die bei Dringlichkeit direkt in enger Zusammenarbeit zwischen der Universität Göttingen, dem Stud.IP- sowie dem EvaSys-Team erarbeitet und implementiert wurden.

Bis zum Sommersemester soll die Pilotphase insgesamt evaluiert und die Erkenntnisse festgehalten werden. Je nachdem, wie das Ergebnis ausfällt wird entschieden, ob die Stud.IP-Schnittstelle und der Workflow weiter optimiert werden müssen oder für den universitätsweiten Einsatz bereit sind. Das finale Stud.IP-Plug-In wird nach der Fertigstellung kostenfrei allen EvaSys-Anwender*innen zur Verfügung gestellt.

 

Artikel wurde erstellt von: Anke Klingebiel (Universität Göttingen) & Kim-Viviane Gomell (Electric Paper Evaluationssysteme GmbH)

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